Männerriegenreise 3. Oktober 2020

Eigentlich wären wir an diesen Samstag, 3. Oktober 2020 bereits in Hamburg auf unserer 3-tägigen Männerriegenreise. Wie so vieles in diesem Jahr fiel auch diese Veranstaltung dem Corona-Virus zum Opfer, bzw. sie wurde auf einen Tag gekürzt und fand grösstenteils in Zürich statt.

Um 07:39 trafen wir uns am Bahnhof in Bubikon und fuhren mit der S5 nach Dietikon. Dort angekommen verpassten wir im strömenden Regen den Bus und duften dann mit dem Taxi zum Bruno Weber Park fahren. Bruno Weber war ein Maler und Bildhauer. Eigentlich ist Bildhauer der falsche Ausdruck. Er goss seine Skulpturen in Beton. Da das Wetter richtig mies war, konnten wir eine Führung in seinem berühmten Turmhaus bei Kaffee und Gipfeli geniessen.

Später fuhren wir mit dem Bus und Zug zurück nach Zürich zum Mittagessen ins Niederdorf. Danach war der Regen verschwunden und die Sonne gab ihr Bestes, um unsere teilweise noch nassen Kleider zu trocknen.

Nun stand die Führung «Zürich Underground» auf dem Programm. An diversen Stellen in Zürich konnten wir durch verborgene Türen in den «Untergrund» steigen und dort Ausgrabungen von Römern, Germanen und Kelten bestaunen. Unser Führer Roberto aus Albisrieden mit «Basler» Akzent konnte bestens Auskunft zur Geschichte von Zürich geben.

Als nächster Programmpunkt stand etwas körperliche Ertüchtigung auf dem Programm. In zwei Gruppen machten wir uns auf den Weg zum Uetliberg, wo wir uns im Restaurant Uto Staffel treffen wollten. Die eine Gruppe fuhr über Adliswil mit der Felsenegg bahn auf die Felsenegg. Von dort wanderten wir in einem Spaziergang auf den Uetliberg. Die zweite Gruppe fuhr mit der Bahn auf den Uetliberg und wanderte von dort zum Restaurant. Dort angekommen genossen wir, nach einem Apéro auf der Terrasse, im Restaurant das Nachtessen mit umwerfenden Blick auf Zürich und den dahinter liegenden verschneiten Alpenkamm.

Mit der Uetlibergbahn und der S5 ging es nach dem Essen wieder zurück nach Bubikon. Damit ging eine mehr als gelungene Männerriegenreise dem Ende zu.

Herzlichen Dank an Erhard für die Top Organisation und die gelungene Auswahl an Aktivitäten. Nächstes Jahr hoffen wir, dass wir in den Norden an die Elbe fahren können.

 

Martin Schmid